Die wichtigsten Fakten
- 📊5 offene Stellen heute
- 🏢5 Arbeitgeber aktiv
- 📍1 Städte mit Ausschreibungen
- 💶1115 € Ø Vergütung im 1. LJ
- 📈925–1451 € Gehaltsspanne
- ⏱3–3,5 Jahre Ausbildungsdauer
Arbeitsmarkt & Chancen
Die Bundesagentur für Arbeit weist diesen Bereich als Engpass aus — Betriebe finden zu wenige passende Bewerber. Für dich heißt das: deutlich bessere Chancen auf Zusagen, Verhandlungsspielraum bei Vergütung und häufiger Übernahmegarantien.
Quellen: Bundesagentur für Arbeit (Fachkräfteengpassanalyse 2025), IAB Arbeitsmarktberichterstattung, BIBB Datenreport 2024.
Offene Stellen — tagesaktuell
Jede Stelle geht direkt zur Original-Ausschreibung beim Arbeitgeber. Keine Zwischenseiten, keine Datenweitergabe ohne Einwilligung.
Top-Arbeitgeber
Sortiert nach Anzahl offener Ausschreibungen in diesem Cluster.
Welcher Schulabschluss passt?
Verteilung aus allen aktuellen Ausschreibungen. Viele Betriebe machen bei guten Noten Ausnahmen.
Dein Realitäts-Check in 10 Sekunden
Gib deinen aktuellen Notendurchschnitt ein (z. B. 2,8). Wir zeigen dir, wie du in den offenen Ausschreibungen dieses Clusters einzuordnen bist — ohne Account, ohne Datenspeicherung.
Bewerbungstipps — was wirklich zählt
Die Ausbildungsmarkt-Realität 2025/26: Betriebe finden weniger Bewerber, als sie besetzen wollen. Das heißt: Selbst ein mittlerer Notendurchschnitt reicht oft, wenn die Bewerbung stimmt. Hier die vier Hebel, die statistisch am meisten zum Vorstellungsgespräch führen.
Anschreiben: Beruf nennen, Betrieb nennen, Motivation
3 kurze Absätze. Absatz 1: Warum genau dieser Beruf — nicht „die Branche allgemein". Absatz 2: Warum genau dieser Betrieb — eine konkrete Sache, die du bei ihm gut findest. Absatz 3: Was du mitbringst — ein bis zwei konkrete Stärken mit Beispiel.
Lebenslauf: tabellarisch, 1 Seite, ehrlich
Kontaktdaten, Ausbildungsstand, Praktika mit Zeitraum und Aufgabe, relevante Hobbys. Lücken nicht verschweigen — lieber kurz erklären (1 Satz reicht). Foto ist optional seit 2006; wenn du eins nimmst, dann professionell (nicht Urlaubsbild).
Zeugnisse: die letzten zwei
Das aktuellste Halbjahres- oder Jahreszeugnis plus das davor. Bei mittleren Noten: ein motiviertes Anschreiben und ein Praktikum machen oft mehr Unterschied als der Notendurchschnitt. Viele Betriebe werten Mathe, Deutsch und ein fachnahes Fach — die anderen Noten weniger stark.
Vorstellungsgespräch: Fragen vorbereiten
Erwarte: „Warum dieser Beruf?", „Was weißt du über uns?", „Wo siehst du dich in 5 Jahren?". Dein Trumpf: eigene Fragen stellen. Gute Fragen: Übernahmequote der letzten Jahrgänge, Rotation durch die Abteilungen, Weiterbildungsbudget. Schlechte Fragen: nur Urlaub und Gehalt.
Das erzählt dir im Hochglanzprospekt keiner
Damit du keine bösen Überraschungen erlebst: die typischen Stolpersteine einer Ausbildung — und was du im Vorstellungsgespräch fragen solltest, um sie früh zu erkennen.
Manche Betriebe lassen dich 2 Jahre in der gleichen Abteilung. Frag explizit, wie die Rotation aussieht und ob du in den Bereich kommst, der dich interessiert.
Als Azubi unter 18 Jahre ist Mehrarbeit nur in Ausnahmefällen erlaubt. Ab 18 Jahre gilt die normale Arbeitszeit. Frag, wie mit Überstunden umgegangen wird (Auszahlung, Freizeitausgleich).
„80 % Übernahmequote" heißt: 8 von 10 werden übernommen — nicht „du". Die Auswahl hängt von Leistung, Verhalten, Bedarf im Team. Kläre im 2. Lehrjahr, wie dein Stand ist.
Dein Betrieb darf dich nicht vom Berufsschulunterricht freistellen. Wenn das vorkommt: dokumentieren und mit der IHK sprechen.
Tarifgebundene Betriebe halten sich in der Regel an Verträge, zahlen Zuschläge ehrlich und haben klare Übernahmeregeln. Gewerkschaften (IG Metall, ver.di, IG BAU) bieten Azubi-Mitgliedschaften ab 0 €/Monat als Absicherung.
Bewerbung vorbereiten — in 3 Schritten
Häufige Fragen
Wie viele Ausbildungsplätze gibt es aktuell in Stuttgart?+
Welche Branchen sind in Stuttgart stark?+
Was zahlen Betriebe in Stuttgart in der Ausbildung?+
Lohnt sich der Umzug nach Stuttgart für eine Ausbildung?+
Welche Schulabschlüsse sind in Stuttgart am häufigsten gefragt?+
Bis wann muss ich mich für Ausbildungsstart 2026 in Stuttgart bewerben?+
Woher stammen die Daten?
- Offene Stellen — Deine Traumausbildung-Feed, tagesaktuell, jede Stelle direkt zur Original-Ausschreibung.
- Vergütung — Median aus aktuellen Ausschreibungen, plus IG-Metall-, ver.di- und AVR-Tariftabellen.
- Engpass-Kennzahlen — BA Fachkräfteengpassanalyse 2025 und IAB-Arbeitsmarktberichterstattung.
- Schulabschluss-Mix — Anforderungen aus den aktuellen Ausschreibungen selbst.
Ausbildung in Stuttgart — was den Standort besonders macht
Stuttgart hat einen breit aufgestellten Ausbildungsmarkt: große Konzerne, Mittelstand, Handwerk, öffentlicher Dienst, Gesundheitswesen. Das heißt viele Vergleichsmöglichkeiten, aber auch spürbarer Wettbewerb um die attraktivsten Plätze. Die 5 aktuellen Ausschreibungen oben decken alle relevanten Berufsfelder ab.
Was kostet das Leben in Stuttgart als Azubi?
Die größten Posten sind Miete und ÖPNV. In Stuttgart liegen WG-Zimmer je nach Stadtteil bei 400–700 € warm, das Deutschland-Ticket bei 49 €/Monat. Wenn deine Vergütung unter 1.100 € brutto fällt, hast du meist Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) von der Bundesagentur für Arbeit — bis zu 781 €/Monat zusätzlich.
Checkliste vor dem Umzug
- Probewohnen: 1–2 Wochen vor Ausbildungsstart testen
- Hauptmietvertrag oder solides WG-Angebot auf der Hand
- BAB beantragen, falls Vergütung unter Bedarfssatz liegt
- Studententicket bzw. Deutschland-Ticket organisieren
- Beim Einwohnermeldeamt binnen 2 Wochen anmelden
Welche Schulabschlüsse passen zu welchen Berufen in Stuttgart?
Hauptschulplätze findest du vor allem im Handwerk, bei klassischen gewerblichen Berufen und im Einzelhandel. Realschul-Plätze dominieren in kaufmännischen Berufen, technischen Ausbildungen und in der Pflege. Abitur-Plätze sind meist für duale Studiengänge relevant — die zahlen besser, sind aber zeitlich deutlich anspruchsvoller.
Wann solltest du dich bewerben?
Konzerne und öffentlicher Dienst öffnen ihre Bewerbungsfenster oft 12 Monate vor Ausbildungsstart — wer sich im Oktober des Vorjahres bewirbt, hat die größte Auswahl. Mittelstand und Handwerk folgen im Frühjahr. Im Sommer läuft das Nachrückverfahren, bei dem auch kurzfristige Zusagen möglich sind.